7 tragische Dinge, die du nicht über Marilyn Monroe wusstest

Sie ist unsterblich. Sie ist legendär. Sie ist schön. Aber wie gut kennst du wirklich Marilyn Monroe? Die Frau, die als Inbegriff von Glamour, Sexiness und Weiblichkeit gilt, hat weitaus mehr zu bieten als nur eine perfekte Pose auf dem roten Teppich.

Bist du bereit, dein Wissen aufzufrischen? Hier sind 7 überraschende Fakten über die Frau, die die Welt nicht nur mit ihrem Lächeln, sondern auch mit ihrer Komplexität verzauberte.

1. Ihre Mutter war psychisch krank – und Marilyn sollte es verheimlichen

Wenn man an Marilyn denkt, kommen einem wahrscheinlich glamouröse Fotoshootings und Hollywood-Partys in den Sinn – aber bestimmt nicht eine vernachlässigte Kindheit und Pflegefamilien. Doch genau das war Marilyns Realität. Ihre Mutter, Gladys Baker, litt an schweren psychischen Erkrankungen und war nicht in der Lage, sich um ihre Tochter zu kümmern. Die junge Norma Jeane – ja, das war ihr richtiger Name – verbrachte ihre Kindheit in Pflegeheimen, immer auf der Suche nach Stabilität, die sie nie fand.

Eine besonders absurde Szene aus Marilyns Leben: Als sie sieben Jahre alt war, versuchte ihre Mutter, sie auf äußerst unkonventionelle Weise zurückzugewinnen. Sie stopfte das Mädchen kurzerhand in einen Militärduffelbag – genau, als wäre sie ein Paar alte Stiefel – und wollte so mit ihr das Weite suchen. Zum Glück endete dieses kleine Abenteuer nicht in einer Katastrophe, aber es zeigt deutlich, wie unberechenbar ihre Mutter war.

Später, als Marilyn in Hollywood berühmt wurde, rieten ihr ihre Manager dringend, die Existenz ihrer institutionalisierten Mutter zu verschweigen. Psychische Krankheiten waren damals in der Traumfabrik schließlich kein glamouröses Thema. Stattdessen sollte Marilyn behaupten, ihre Mutter sei tot. Und so verschwand Gladys aus der öffentlichen Wahrnehmung – und aus Marilyns Leben.

2. Marilyn hatte nie einen Vater – jedenfalls keinen, den sie kannte

In einer Geschichte, die fast so dramatisch wie eine Seifenoper klingt, wissen wir bis heute nicht genau, wer Marilyns Vater war. Ihre Mutter war in dieser Frage nicht gerade eine verlässliche Quelle. Auf ihrer Geburtsurkunde steht zwar der Name Martin Mortensen, ein Ex-Mann ihrer Mutter, aber die beiden hatten sich lange vor ihrer Geburt getrennt. So viel zum Thema Familienbande.

Eines Tages zeigte Gladys ihrer Tochter ein Bild eines Mannes mit einem beeindruckenden Schnurrbart und sagte: „Das ist dein Vater.“ Der Mann auf dem Bild war Charles Stanley Gifford – oder auch nicht, wer weiß das schon genau. Die Sache ist bis heute nicht geklärt, und Giffords Familie leugnet bis heute jede Verbindung.

Marilyn hingegen entwickelte früh eine Fantasie, dass ihr Vater niemand Geringeres als Clark Gable, der King of Hollywood, sein könnte. Ob das mehr mit Gables markantem Schnurrbart oder seiner Rolle als attraktiver Vaterfigur in ihren Träumen zu tun hatte, wissen wir nicht. Ironischerweise drehte sie später tatsächlich einen Film mit ihm – „The Misfits“. Wie surreal muss das gewesen sein, plötzlich Seite an Seite mit dem Mann zu stehen, den sie sich jahrelang als Papa vorgestellt hatte?

Doch das Glück war wie so oft nicht auf Marilyns Seite. Gable erlitt nur zehn Tage nach den Dreharbeiten einen Herzinfarkt und starb. Seine Witwe machte die Belastung am Set für seinen Tod verantwortlich. Ob sie damit Marilyn meinte? Höchstwahrscheinlich. Und so blieb Marilyn nicht nur ohne Vater, sondern fühlte sich obendrein noch für den Tod ihres Fantasie-Vaters verantwortlich. Das Leben kann manchmal ganz schön grausam sein.

3. Das berühmte weiße Kleid und ein handfester Ehekrach

Wir alle kennen das Bild: Marilyn steht über einem Lüftungsschacht in New York, ihre weiße Robe flattert kokett in die Höhe, und sie lacht strahlend in die Kamera. Es ist eines der ikonischsten Bilder des 20. Jahrhunderts, und doch war der Moment, in dem es entstand, für Marilyn ein persönlicher Albtraum.

Die Szene wurde für den Film „Das verflixte siebte Jahr“ gedreht. Am Set standen 5000 Zuschauer und jubelten, als die Lüftung Marilyns Kleid immer wieder in die Höhe warf. Doch einer im Publikum fand die ganze Show gar nicht lustig: Joe DiMaggio, Marilyns damaliger Ehemann. Der Baseball-Star und erzkonservative Katholik war entsetzt, dass seine Frau so offen zur Schau gestellt wurde – obwohl sie vorsichtshalber gleich zwei Schichten Unterwäsche trug.

Was folgte, war ein Ehekrach epischen Ausmaßes. Zurück im Hotel artete die Diskussion derart aus, dass besorgte Hotelgäste den Manager riefen, aus Angst, jemand könnte ernsthaft verletzt werden. Natasha Lytess, Marilyns Schauspiellehrerin, war im Nebenzimmer und erinnert sich daran, wie DiMaggio mit flammenden Augen die Tür öffnete und ihr zubrüllte: „Kümmer dich um deinen eigenen Kram!“

Die Ehe hielt nicht lange. Wenige Wochen später reichte Marilyn die Scheidung ein. Und das berühmte Filmmaterial, das all das Drama ausgelöst hatte? Es musste neu gedreht werden, weil die Menge zu laut war. Ja, manchmal ist das Leben in Hollywood weniger glamourös, als es scheint.

4. „Marilyn Monroe“ war eine Kunstfigur

Es ist schwer zu glauben, dass jemand, der so unverschämt erfolgreich und begehrt war, innerlich so zerbrochen sein könnte. Doch genau das war der Fall bei Marilyn. Hinter der Fassade des blonden Sexsymbols steckte eine zutiefst unsichere und verletzte Frau.

Für Marilyn war „Marilyn Monroe“ eine Rolle, die sie spielte. Sie konnte jederzeit in diese Rolle schlüpfen, aber sie wusste auch, dass es nicht die echte „Norma Jeane“ war, die die Welt sah. Einmal fragte der Schriftsteller Truman Capote sie, was sie im Spiegel betrachtete, und sie antwortete: „Ich sehe sie an.“ Nicht „Ich sehe mich an“, sondern „sie“ – als wäre Marilyn eine andere Person, die sie von außen betrachten konnte.

In einem anderen Moment spazierte sie mit ihrer Freundin Susan Strasberg durch die Straßen von New York, ohne dass jemand Notiz von ihr nahm. Doch plötzlich hielt Marilyn an, lächelte und fragte: „Willst du sehen, wie ich sie werde?“ Susan beschrieb, wie Marilyn „etwas in sich veränderte“ und plötzlich zog sie alle Blicke auf sich. Die echte Marilyn verschwand, und die Marilyn Monroe, die alle kannten, war da.

5. Ihr Tod war ein Rätsel – und ist es immer noch

Marilyns Tod im Jahr 1962 wurde als Suizid klassifiziert, aber es gibt viele Hinweise, die das anzweifeln lassen. Stunden vor ihrem Tod telefonierte sie fröhlich mit Joe DiMaggios Sohn. Ihre Haushälterin, Eunice Murray, konnte sich in ihren Aussagen nicht festlegen und wurde von der Polizei bei einer höchst verdächtigen Tätigkeit erwischt: Sie wusch um vier Uhr morgens die Laken, als die Polizei eintraf.

Auch die Tatsache, dass Marilyns Autopsie nie vollständig abgeschlossen wurde, wirft Fragen auf. Ein Pathologe wollte ihre Organe genauer untersuchen, um herauszufinden, wie genau die vielen Pillen ihren Weg in ihren Körper fanden – doch die Organe waren bereits „versehentlich“ vernichtet worden. Das klingt verdächtig nach einer Hollywood-Verschwörung, oder?

6. Ihr Tod löste eine Welle von Selbstmorden aus

Marilyns Tod schockierte die Welt – so sehr, dass die Selbstmordrate in der Woche nach ihrem Tod dramatisch anstieg. Allein in New York City nahmen sich zwölf Menschen an einem Tag das Leben. Einer der Abschiedsbriefe lautete: „Wenn das schönste und wunderbarste Wesen der Welt keinen Grund zum Leben hat, warum sollte ich dann einen haben?“

Der Verlust von Marilyn brachte eine ganze Generation ins Wanken. Menschen konnten nicht verstehen, wie jemand, der alles zu haben schien – Ruhm, Schönheit, Reichtum – so unglücklich sein konnte. Marlon Brando, der gut mit Marilyn befreundet war, sagte nach ihrem Tod: „Wie kann ein Mädchen, das Erfolg, Ruhm, Jugend, Geld, Schönheit hat, sich das Leben nehmen? Niemand konnte es verstehen.“

7. Sie war klüger, als man ihr zutraut

Und nun kommen wir zum größten Missverständnis: Marilyn Monroe, das naive, dumme Blondchen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Marilyn war nicht nur ein kluger Kopf, sondern auch eine leidenschaftliche Leserin. Ihre private Bibliothek umfasste über 400 Bücher – darunter Werke von Dostojewski und James Joyce. Sie beschäftigte sich mit Philosophie, Literatur und Kunst und strebte danach, sich ständig weiterzubilden.

Wer hätte das gedacht? Die Frau, die auf Tassen und T-Shirts als oberflächliches Glamour-Girl verewigt wird, war in Wirklichkeit eine belesene, tiefgründige Seele. Ja, sie hat die Rolle des blonden Sexsymbols gespielt – aber unter der Fassade brodelte ein Intellekt, der viel zu oft übersehen wurde.

Marilyn Monroe bleibt ein Mysterium – eine Frau, die in ihrer Traurigkeit und Einsamkeit genauso bewundernswert war wie in ihrem Lächeln. Sie war viel mehr als nur ein Hollywood-Symbol, und vielleicht sollten wir uns daran erinnern, dass selbst die strahlendsten Sterne manchmal in tiefster Dunkelheit leben.

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